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The cube is the basic module of Christina Hofmann’s current sculptures. The challenge for the artist is to take away the static and ponderous aspect of the cube. With her special technique, the ‘rhythmic angle’, she achieves in her sculptures an unexpected weightlessness. The cubes don’t look that massive anymore, in the contrary, they become light and dynamic, as if they would fly. Her sculptures are based in the tradition of the ‚Concrete Art‘ and ‚Constructive Art‘.

First Christina Hofmann started to work with the material wood. Now she uses also various metals, steel and alloys such as bronze, in order to be able to work in larger sizes. In addition to her main cubes-sculptures there are also works in wire, reliefs, drawings, paintings and photographs of her Cubes.




Der Kubus ist der Grundbaustein im aktuellen Oeuvre von Christina Hofmann. Die Auseinandersetzung mit den Grundlagen sinnlicher Wahrnehmung, mit dem Erleben von Form, Material, Fläche, Volumen, Linien und Farben bildet die Basis in ihrem künstlerischen Schaffen. Nebst ihren Hauptwerken, den Würfel-Skulpturen, sind Farbdrucke, Gips- und Holzreliefs, Drahtobjekte und Zeichnungen der Würfel ein weiterer Bestandteil ihrer Arbeit.

Mittels Holz- und Styropormodellen entwickelt Christina Hofmann ihre Würfel-Skulpturen. Diese werden entweder in Holz, in verschiedenen Metallen wie Stahl und Aluminium, sowie Legierungen, wie z.B. Bronze umgesetzt. In ihren Würfel-Skulpturen erhält der formale, starre, geometrische Kubus eine unerwartete, elegante Leichtigkeit. Dies geschieht mittels der speziellen Verbindungstechnik von Kubus zu Kubus. Es ist der „rhythmische Winkel“ der die Ecken der Würfel miteinander verbindet, so dass die Skulptur zu einem dynamischen Gebilde verwandelt wird. Das Auge des Betrachters ist ständig herausgefordert dem Balanceakt der Kuben zu folgen. Je nach Blickwinkel und Position verändert sich das Erscheinungsbild der Skulptur stetig. Der Betrachter kann auf diese Weise den Aspekt der Skulptur selbst beeinflussen. Dabei entsteht ein Spannungsverhältnis, welches eine scheinbare Schwerelosigkeit und Fragilität evoziert, als würden die Kuben zu fliegen beginnen, deshalb auch der von ihr kreierte Name „Flying Cubes“. Eine weitere Komponente ist die Oberflächenbehandlung der Würfel innerhalb ihrer Skulpturen mit Farbe und Patina, die der Skulptur eine optische Variabilität und Vitalität verleiht. Einen differenzierten Charakter erhält die Skulptur auch mittels der Projektion im Raum durch Licht- und Schattenspiele.

Die Würfel-Skulpturen der Künstlerin sind präzis konzipierte, von Logik und Klarheit aufgebaute Konstruktionen, die aus der Tradition der konkreten Kunst hervorgehen, sowie eine Anlehnung an den Minimalismus aufzeigen. Ihre Skulpturen weisen jedoch eine von ihr eigenständig entwickelte Formensprache auf. Würde ein Element in diesem komplexen geometrischen System verschoben oder gar fehlen, so würde Instabilität und Zerfall die Folge sein. Diese Prinzipien sind in der Natur, Technik und Wissenschaft allgegenwärtig. Christina Hofmann lässt sich denn auch in Ihren Werken von Stankowski leiten, der gesagt hat: „Ästhetik ist Ordnung“.



Parallel zu ihren visionären Bildern vermag Christina Hofmann auch bei Ihren Skulpturen den Realitätshorizont zu durchbrechen. Ihre Kunst beruht hier auf der scheinbaren Überwindung der Schwerkraft. Die aus Tannenholz geschnittenen Würfel vollführen in ihrem raffiniert austradierten Aufbau einen Lufttanz, der das Auge lustvoll zu täuschen weiss. Die Balance ist perfekt ausgelotet. Die mehrheitlich spitz auf spitz plazierten Würfel schweben ohne zu kippen raumgreifend in der Luft. Die spielerische Leichtigkeit, die durch die kräftigen Farbakzente noch betont wird, setzt Statik und Dynamik in ein spannungsvolles Verhältnis.

von Kristina Piwecki, Germanistin, Kunsthistorikerin und Redaktorin BR, Sie ist Dozentin für Kunstgeschichte und Studienreiseleiterin



Depuis quelques années, Christina Hofmann s’intéresse au cube qui est devenu le module de base de ses sculptures.

L’aspect formel, rigide et géométrique du cube a inspiré et provoqué sa démarche artistique. Elle lui enlève son aspect massif et le transforme en un objet organique, qui semble prendre vie.

Par sa technique de connexion – pointe à pointe – ses cubes deviennent dynamiques. Une construction particulière bouscule la statique, de sorte que la gravité semble être surmontée. Dans ses sculptures, les cubes perdent ainsi leur aspect massif et évoquent une apesanteur ostensive et semblent voler.

La perfection de la nature lui sert depuis longtemps de source d’inspiration. Sa diversité de formes et de couleurs montrent un système ordonné mais néanmoins toujours en mutation. Christina souhaite, au travers de ses sculptures Flying Cubes, montrer et faire ressentir une autre manière de regarder et d’apprécier la nature. Avec cette intention, elle veut rendre ce qui semble impossible possible, en liant la nature avec la technique dans une relation captivante.

Après avoir commencé à travailler ses cubes en bois, l’envie de réaliser des sculptures de plus grandes dimensions, l’amène tout naturellement vers d’autres matériaux tels que l’aluminium, acier et le bronze.


Ferrari Art Gallery, Vevey








 

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